Jubiläumsjahr 800 Jahre Nohra mit einem historischen Schauspiel um den Empfang Luthers am Kapellplatz anno 1521 und der Einweihung einer Gedenktafel gefeiert.

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Nohra. Festprediger Pfarrer Felix Leibrock brachte es auf den Punkt: „Nohra hat richtig Weltgeschichte geschrieben.“ Auf seinem Weg von Wittenberg zum Reichstag nach Worms betrat Martin Luther am 6. April 1521 in Nohra erstmals ein Territorium außerhalb des Kurfürstentums Sachsen und wurde vom Persönlichkeiten der Stadt Erfurt feierlich begrüßt. 496 Jahre später wird das Datum groß gefeiert – und nachgestellt: In das Gewand Luthers schlüpft Eckard Lindner, den Rektor der Universität Erfurt stellt Ortsteilbürgermeister Wilfried Busse nach. Zwar sind es keine 40 Mann zu Pferde wie ehedem, die ihm aus Erfurt nach Nohra vorauseilen. Doch eine stattliche Anzahl Reiter mischt auch am Samstag im farbenprächtigen Geschehen mit, das in der Enthüllung einer Gedenktafel am historischen Ort in der Dorfmitte, am Kapellplatz, gipfelt. Tischlermeister Lars Müller hat die Tafel erstellt, die künftig jeden daran erinnert, was Nohra mit Luther zu tun hat. Gesponsert wurde die Tafel von den Familien Müller und Lindner. Moderatorin Sieglinde Römhild freut sich, dass viele Bürger ihrer Anregung gefolgt sind und in mittelalterlichen Kostümen kommen. Herzliche Dankesworte adressierte sie an die Mitwirkenden und Helfer, die das Fest erst ermöglichten.

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